Auch wenn es für Unternehmen von Vorteil ist, sich auf ihre Kernkompetenzen, also auf die für sie entscheidenden Geschäftsfelder, zu konzentrieren, ist es wichtig, genau abzuwägen, welche der aktuell durchgeführten Tätigkeiten oder Prozesse tatsächlich zu diesen Kernkompetenzen gehören.
Während die Kernkompetenzen die Fähigkeiten umfassen, die für den wesentlichen Wert eines Unternehmens stehen, bezeichnen Nicht-Kernkompetenzen (non-core competences) solche Tätigkeiten, die zwar eine wichtige Unterstützung in den Geschäftsprozessen bieten, aber nicht direkt zur Wertschöpfung oder Produktentwicklung beitragen.
Der Bezug von Dienstleistungen oder Produkten von externen Unternehmen, die keine eigenen oder unternehmenseigenen Kernkompetenzen erfordern und außerhalb der eigenen Kompetenzen und Fähigkeiten liegen, wird als Outsourcing oder Auslagerung bezeichnet.
Beim Outsourcing gibt es zwei wesentliche Aspekte: